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FINA World Masters Championships

Budapest, 14.-20.08.2017

Die 17. Weltmeisterschaft der Masters fand dieses Jahr in Budapest statt. Nicht nur wegen der vergleichsweise kurzen Anreise, sondern auch wegen der Möglichkeit sich mit Schwimmern der ganzen Welt messen zu können, machten wir uns mit 8 Masters-Schwimmern auf den Weg nach Budapest.

 

Dort wurden die Wettkämpfe über 7 Tage verteilt und - wie bei Masters üblich - in Altersklassen ausgetragen. Von AK25 bis AK95 waren rund 10.000 Teilnehmer gemeldet, die sich auf zwei Schwimmbäder mit jeweils zwei 50m Schwimmbecken á 8-10 Bahnen verteilten. Geschwommen wurde also in vier Becken gleichzeitig, getrennt nach Altersklassen.

 

Da sich von uns niemand für eine der Strecken am ersten Veranstaltungstag gemeldet hat, konnten wir den Montag gemütlich anreisen, uns akkreditieren und unsere ersten Bahnen im Trainingsbecken drehen.

 

Unsere Starts am Dienstag fanden alle im A-Pool der Duna Arena statt: Ein Schwimmbecken mit 10 Bahnen und einer Tribüne, auf der bis zu 13.000 Zuschauer Platz finden können. Eine wirklich beeindruckende Kulisse. Den ersten Start übernahm dann Natalie Moschner (AK30) über 200m Rücken. Direkt im Anschluss ging Verena Gaßmann (AK25) über 100 Freistil im selben Bad an den Start. Ulrike Brux (AK30) nahm am letzten Wettkampf des Tages über 100m Brust teil und brachte mit Platz 8 eine tolle Top 10 Platzierung ein.

 

Am vierten Veranstaltungstag mussten wir uns auf die zwei Schwimmbäder aufteilen. Während Monika Menhart (AK55) über 200 Lagen in den Genuss des A-Pools in der Duna Arena kam, gingen Renate Hemsuthipan (AK50), Ulrike Brux (AK30) und Natalie Moschner (AK30) im Hajos Freibad auf der Margit Insel über die gleiche Distanz an den Start. Zuvor absolvierte Verena Gaßmann (AK25) ihren zweiten Start, diesmal über die 50m Freistil Sprintdistanz. Den Abschluss des Wettkampftages machte Ulrike mit ihrem zweiten Start an dem Tag: Sie nahm nur wenige Minuten nach ihrem ersten Start auch an den 100m Schmetterling teil.

 

Nach so vielen Einzelstarts, stand der Freitag im Zeichen der Staffeln – nicht nur für uns das Highlight der Veranstaltung. Gemeldet hatten wir Lagen- und Freistilstaffeln, sowohl weiblich als auch mixed. Den Anfang bei den Staffeln machte das Damenteam über 4 x 50m Freistil in der Altersklasse 200-239 Jahre. An den Start gingen Ulrike Brux, Christina Skrandies, Monika Menhart und als Schlussschwimmerin Renate Hemsuthipan. Gemeinsam erreichten sie einen guten 19. Platz. Im Anschluss gingen Natalie Moschner (Rücken), Monika Menhart (Brust), Renate Hemsuthipan (Schmetterling) und Verena Gaßmann (Freistil) über 4 x 50m Lagen in der Altersklasse 160-199 an den Start und schlugen als 25. an.

 

Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann mit den Mixed-Staffeln weiter. Hier starteten Moritz Werny, Natalie Moschner, Wilhelm Skrandies und Verena Gaßmann in der Altersklasse 120-159 über die 4 x 50m Freistil und wurden 47.. Den Wettkampftag rundete dann die 4 x 50m Lagenschaffel mixed ab, in der für uns Christina Skrandies (Rücken), Wilhelm Skrandies (Brust), Ulrike Brux (Schmetterling) und Moritz Werny (Freistil) starteten und einen 62. Platz erreichten.

 

Am nächsten Tag, Samstag, ging es dann mit den Einzelstartes weiter und die 100m Rücken standen für Natalie Moschner (AK30) an, die damit ihren letzten Start der WM absolvierte. Für die anderen Strecken des Wettkampftages, 200m Brust und 200m Schmetterling, ging kein Teilnehmer des SV München 1899 an den Start.

 

Am letzten Veranstaltungstag gab es dann aber doch noch einige Starts: Den Anfang machten im Hajos Freibad Monika Menhart (AK55) und Christina Skrandies (AK55) über 50m Rücken direkt nebeneinander im gleichen Lauf. Im Wettkampf drauf ging Christina erneut an den Start: Hier startete sie über die 400m Freistil. Den Abschluss machten dann Monika Menhart und Wilhelm Skrandies (AK55) über 50m Brust im Hajos Schwimmbad. Renate Hemsuthipan (AK50) ging kurz drauf über die gleiche Distanz, allerdings als einzige in der Duna Arena, an den Start.

 

Insgesamt kommen wir mit meist guten Ergebnissen – aber vor allem vielen Eindrücken – nach München zurück. Die Begeisterung der Ungarn für den Schwimmsport und die vielen Teilnehmer bei der Masters WM haben den Wettkampf zu einer großartigen Veranstaltung gemacht. Der ungarische Nationalfeiertag am 20. August mit einem beeindruckenden Feuerwerk über der Donau bot einen grandiosen Abschluss unserer Budapest-Reise.

Artikel und Ergebnisse
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